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Andreas Schik

We stand with Paris.

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algiers

“Wo Punk und Gospel sich treffen” schreibt die “Zeit” treffsicher über diese Band aus Atlanta, Georgia. Meine erste Begegnung mit Algiers war das Lied “Blood”. Hier singt James Fisher über 400 Jahre Sklaverei und Blutvergießen, die am Ende umsonst waren. Der mensch strebt nach Spiel und Unterhaltung, als sei nichts gewesen, währen draußen der Tod wartet. Hoffnungsloser Gesang trifft hier auf sägende Gitarren und monoton-düstere Drums, was nach wenigen Takten schon Schauer den Rücken herunterlaufen lässt. Keine Musik für fröhliche Partystunden, dafür mit Tiefgang.

Weitere Titel wie “Remains” oder “Black Eunuch” bestätigen die hohe Qualität dieses Trios und das selbstbetitelte Debütalbum steht schon ganz oben auf meiner Wunschliste.

Nachtrag: Habe eben auf der Homepage der Band gesehen, dass sie am letzten Freitag in Frankfurt gespielt haben. Verdammt, 3 Tage zu spät. Schwacher Trost: ich hätte sowieso keine Zeit gehabt.

Algiers im Netz: Homepage